Sunshine Explosion

29.01.1975 Sunshine Explosion gibt Konzert

Die Oldesloer Gruppe Sunshine Explosion will am Sonntag, dem 16. Januar, in Reinfeld ein Konzert geben und zwar um 10.30 Uhr in den Reinfelder Lichtspielen.

Vier Oldesloer machen die Musik:

  • Bernd Brodauf (E-Gitarre, zwölfseitige Gitarre und Gesang)
  • Hans Beiderwieden (Orgel und Gesang)
  • Uii Rodeck (E-Gitarre, E Kontrabass)
  • Arno Albrecht (Schlagzeug und Gesang)

In einemInformationsblatt schreibt die Band, die sich im Jahr 1973 bildete, daß man Wert darauf gelegt habe, die musikalischen Werte sorgfältig zu verwirklichen. Man bringe keine willkürlichen Aneinanderreihung von Stücken. Das Programm bestehe vielmehr aus vier Hauptteilen, die sich in viele Unterthemen teilten. Jedoch laufe durch das Programm ein Hauptthema, das in verschiedenen Variationen wiederkehre.

Der Stil, so heißt es, werde zu gleichen Teilen von melodiösem Spiel, von Rock-, Kassik- und Jazzelementen sowie elektronischen Effekten bestimmt. Dazu komme der mehrstimmige Gesang.

Zwei weitere Mitglieder hat die Gruppe: Peter Struck, sein "Ressort" sind der Transport und der Aufbau sowie Joachim Genzken, der für den technischen Aufbau, die Aussteuerung und die elektronischen Effekte verantwortlich ist.

Frühjahr 1977

Zusammensetzung:

  • Joachim G. Hoog (vocals)
  • Joachim Paduhn (Gitarre und Gesang)
  • Bernd D. Brodauf (Gitarre und Gesang)
  • Arno Albrecht (Schlagzeug)
  • Hans Baiderwieden (Keyboard)
  • Ulrich Rodeck (Bass)

Zuständig für Sound und Licht sind Holger Looft und Rainer Fischer.

 

Der Name Sunshine Explosion war jugendlichen Stormarner Musikfans seit langem bekannt: als Garant für penibel durchkomponierte Musik, gemischt aus Rock, Klassik, Jazz sowie Witz und Verstand, dargebracht von routionierten (Amateur-) Musikern. Die Sache hatte nur einen Haken, sie brachte nämlich kein Geld ein

Dies sollt sich jetzt ändern,wozu die Gruppe ihren Stil komplett veränder hat.

Dieses ist die Zusammenstellung der Band nach der ersten personellen Umstrukturierung. Der Gitarrist Jens Kummerfeldt hat die Band verlassen, Joachim Hoog und Joachim Parduhn (vormals AZ Reinfeld) sind zur Band gestoßen. Die Musik wird radikal umgestellt, sie soll stark publikumsorientiert werden.

Fazit: Sunshine Explosion ist empfehlenswert für Musikveranstaltungen mit jungem, nicht allzu kritischem Publikum, das Tanzen, in Stimmung kommen, "Ausflippen" will.

 

Herbst 1977

Nachdem über den hoffnungsvollen Neubeginn der Reinfelder Gruppe Sunshine Explosion berichtet wurde, gilt es jetzt, deren Auflösung zu vermelden. Zu groß waren die musikalischen Differenzen ihrer Mitglieder.

10.11.1978'
Konzert der Sunshine Explosion

Am Freitag, dem 10.11.1978, veranstaltet das Jugendzentrum Bad Oldesloe in der Schule am Masurenweg ein Konzert mit der Oldesloer Band Sunshine Explosion. Die Gruppe hatte sich im Herbst 1977 aufgelöst und wollte eigentlich keine Musik mehr machen, hat sich jedoch Anfang 1978 wieder zusammengefunden, um einen gemeinsamen Start zu versuchen.

So spielen in der alten bzw. jetzt wieder neuen Besetzung:

  • Ulli Rodeck - Bass
  • Jens Kummerfeldt - Gitarre und Gesang
  • Arno Albrecht - Schlagzeug
  • Bernd Brodauf - Gitarre und Gesang
  • Hans Beiderwieden - Orgel, Piano, Gitarre, Gesang

Die Gruppe wird sich mit einem vollkommen neuen Programm vorstellen, das aus einer sehr angenehmen Mischung von verschiedenen Musikrichtungen besteht.

Konzert war ein voller Erfolg

Wer die Oldesloer Band Sunshine Explosion in dere Versenkung glaubte, mußte sich in der Masurenwegschule eines besseren belehren lassen. Die mit 300 Jugendlichen sehr gut besuchten Veranstaltung der Gruppe erwies sich als ein sehr gelungener Abend. So sprang sehr schnell der Funke zum Publikum über, so daß bald ein großer Teil der Zuhörer zu den eingängigen Melodien tanzte und die Gruppe erst nach 2 stürmisch geforderten Zugaben von deer Bühne gelassen wurde. Sicherlich war sowohl die Tatsache, daß Sunshine Explosion im Gegensatz zu anderen Rockbands ausgesprochen leise gespielt hat, als auch der eue Mann am Lichtmischpult, Peter Hohmann, der Licheffekte sehr präzise und differenziert brachte.